Die Anfänge

Alles begann im Sommer 1983. Das Abitur ist vollbracht, School’s out forever! Endlich Urlaub, frei, ab nach Korsika! Dabei sind Ronald, Reinhold, Hansi und viele und vieles mehr am Strand. Hier entsteht die Idee, eine Band zu gründen. Ronald kann Gitarre, Hansi hat ein Keyboard, und Reinhold… naja, der kann so viele Instrumente, und Schlagzeug lernt er auch noch. Bloß: Wer soll singen? Mal Wolfram fragen. Und vielleicht Christine aus der Parallelklasse, die mal in einem Arbeitskreis „Schottische und Irische Volksmusik“ erzählt hat, dass sie singt?

Herbst 1984

Wolfram und Christine haben zugesagt und der Bandname ist gefunden: Fun Without ist komplett. Vorerst.

1984 bis 1989: Die Wanderjahre

Schwere Übungsraum-Misere: Fun Without pendelt zwischen dem Tischtennisraum einer benachbarten Pfarrei und dem Übungsraum einer Kapelle hin und her, die einer bekannten militärischen Einrichtung angehört. Naja, das ist gut für die Kondition, und Autofahren lernen wir dabei auch noch.

1989: Heimatliche Gefühle

Endlich: Die Oma eines Freundes der Bekannten eines Bekannten hat ihrem Enkel für dessen musikalische Entwicklung den Keller als Proberaum zur Verfügung gestellt. Und da ist auch noch Platz für eine Zweitband: Fun Without. Für fast zehn Jahre soll dieser Keller die Heimat von Fun Without bleiben. Danke Oma!

1990: Die Fusion

Einer befreundeten Band – Nice Noise (bei der auch Ronald und Reinhold mitspielen) – geht die Keyboarderin verloren. Und Fun Without fast gleichzeitig der Hansi. Was liegt da näher, als die beiden Bands zusammen zu legen? Die Vorteile sind klar:

  • Nur ein(e) neue(r) Keyboarder(in) muss gesucht werden
  • Wolframs Jazz-Gitarre wird ergänzt durch Lothars E-Gitarre
  • Wir haben zwei Schlagzeuger: Gert und Peter I (man gönnt sich ja sonst nichts)

Nachteil: Wir haben zwei Schlagzeuger!
Dieses Problem löst sich jedoch schon bald: Peter verlässt kurz danach Fun Without und geht eigene musikalische Wege.

1992: Die Umbenennung

… ist wohl immer ein schmerzlicher Prozess. „Vampire’s Empire“? „IQ 45“? „Christine und die Chaosbrüder“? Nach langer, hitziger Diskussion einigt man sich auf „Public Affair“. Inzwischen reden wir auch wieder miteinander.

Die Besetzung von 1993


…na, jemanden erkannt?

…auch 1996 noch zusammen!


Markenzeichen: Lässig!

Ehemalige Bandmitglieder

Seit der Gründung der Band ist viel passiert: Wir haben viele neue Songs einstudiert, andere final aussortiert, diverse Übungsräume renoviert, bezogen und wieder verlassen, und geringfügig älter sind wir wohl auch geworden. In den über 30 Jahren des Bestehens von Public Affair gab es außerdem – wie in jeder guten Band – einige Wechsel in der Besetzung. Hier eine Übersicht über alle ehemaligen Mitspieler in alphabetischer Reihenfolge:

Stefan Brandl: Von 1992 bis 2015 am Saxofon und gelegentlich an der Gitarre

Stefan spielt seit seinem 18. Lebensjahr Saxofon, vorher hatte er schon ein paar Jahre auf der Gitarre herumgeklampft. Nachdem er seine Nase in die Jazz- bzw. Klassikmusik hineingesteckt hatte und erkannte, wieviel Geld für ihn da zu verdienen ist, hat er doch lieber den Beruf des Instrumentenmachers gelernt. Und bleibt so der Musik treu.

 

Helmut „Hellypelly“ Hauke („Helmut I“): Von 1995 bis 1999 an der Lead-Gitarre und am Mikrofon

Der Zauberer an der Gitarre. Und singt alles, wo andere längst nicht mehr raufkommen. Und das Band-Logo verdankt Public Affair dem Grafik-Designer Helmut.

 

Helmut Jungkunz („Helmut II“): Von 2002 bis 2003 an der Lead-Gitarre und am Mikrofon

Helmut wird im Alter von acht Jahren das erste Mal mit eigener Gitarre gesichtet, und musiziert bis 1976 durchgehend. Ab 1976 erforscht er das Musizieren von der „anderen Seite“: Als Roadie tourt er jahrelang durch die Lande. Seit 1973 lebt er in München und steigt 2002 bei Public Affair ein. Dass er lange Zeit fast kein Instrument mehr angefasst hat, macht er mit unermüdlichem Fleiß schnell wieder wett. Er leidet seit seiner Zeit als Roadie an „Perfektionismuswahn“, auch in Sachen Sounds. Deshalb muss er die schrägen Töne (Sologitarre) spielen.

 

Lothar Katz: Von 1990 bis 1994 und nochmal von 2000 bis 2002 an der Lead-Gitarre und am Mikrofon, außerdem Songwriter

Lothar war mit drei Jahren an der Blockflöte aktiv; mit sieben erfolgte dann die Beförderung zur Geige, mit zwölf begann er, die Gitarrensaiten zu zupfen und hat seitdem kein anderes Instrument mehr angefasst. Spielte in etlichen Bands, von schräg über interessant bis einfallslos. „Singt schlecht, kann aber zumindest den Ton halten“ (sagen die einen); „Manchmal“ (sagen die anderen). Zwischen 1994 und 2000 pausierte er aufgrund seines USA-Aufenthalts in Texas bei Public Affair und leidet seitdem am „Big is Beautiful-Syndrom.“ Lothar hat einige Songs geschrieben, die wir immer noch ab und zu spielen, z. B. „Brother in Science“, „Just an Ordinary Day“, „Frankie“ u.v.m.

 

 

Norbert Kraemer (leider ohne Bild): Von 1990 bis 1992 am Keyboard und als Songwriter aktiv

Norbert war der Exot in der Band: Er hatte schon in Chicago ein eigenes Musical aufgeführt! Viele der Songs, die wir heute noch spielen, stammen aus seiner Feder („Queen of the Night“, „Time Out“, „Cut to the Chase“ u.v.m.). Leider haben ihn seine musikalischen Ambitionen viel zu schnell wieder von uns weggeführt.

 

Harry Rieder: Von 1992 bis 1994 am Keyboard

Harry war durch und durch Techniker: Er hat die Tastatur seines Keyboards umgebaut, weil’s ihm klarer erschien (schwarz-weiß-schwarz-weiß…). Leider kann deshalb heute niemand mehr etwas mit seinen Notizen anfangen. Egal. Hauptsache war ja, dass Harry damit klarkam. Und das tat er grandios!

 

Peter Stehle („Peter I“): Von 1990 bis 1991 am Schlagzeug

Peter war Mitglied der Band Nice Noise und kam mit der Fusion der beiden Bands zu uns.

 

 

Roland Weitze (leider ohne Bild): Spielt von 1986 bis 1987, alles, worauf man blasen kann, insbesondere Saxophone, von ganz klein bis ganz groß

Der Apfel fällt nicht weit vom Birnbaum. Roland kommt auf den Hilferuf seines Sohnes Wolfram hin zur Public Affair-Vorgängerband Fun Without. Die riesigen Erfahrung aus seiner musikalischen Profi- und Semiprofi-Vergangenheit haben uns immer sehr dabei geholfen, nicht völlig im Klang-Chaos zu versinken.